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Auftakt des Präventions-Projekts - gemeinsam dem Diabetes davonlaufen!

Präventions-Projekt des Landkreises startet in die aktive Phase. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Ihrem Sportverein vor Ort melden. 

Am Sonntag, den 19.11.2017 startete die aktive Phase der Aktion „Dem Diabetes davonlaufen“ mit der Auftaktveranstaltung in Bad Neustadt. Im Foyer des Landratsamts (LRA) begrüßte Landrat Thomas Habermann die Akteure dieser neuen Gesundheitsbewegung. Das waren in erster Linie die Übungsleiter jener Sportvereine, die das neue Bewegungsangebot für jedermann jetzt regelmäßig stattfinden lassen werden, die ersten Bewegungswilligen, der Ideengeber Eberhard Helm (Ärzteschaft) und die Vertreter der weiteren Projektpartner Johannes Kiep (AOK), Christina Leutbecher (LRA Bad Neustadt), Daniela Volkmuth (GesundheitsregionPLUS) sowie Doris Bruckmüller und Johann Giglhuber (BLSV Rhön-Grabfeld).

Die hohe Zahl der jährlichen Neuerkrankungen an Diabetes mellitus Typ II – cirka 400 im Landkreis Rhön-Grabfeld und bundesweit eine halbe Million – sei alarmierend und liege zum Großteil an Bewegungsmangel und unausgewogener Ernährung nach dem medizinischen Erkenntnisstand, sagte der Landrat. Deshalb müsse die Bevölkerung sensibilisiert werden für diese Gefährdungssituation. Er sei hocherfreut, dass Eberhard Helm diese Aktion angestoßen hat, die der Landkreis gerne unterstützt. Zum Thema Ernährung und Diabetes übergab er das Wort an Gisela Fellenstein.

Die Arzthelferin und Ernährungsberaterin machte deutlich, dass eine fehlerhafte Ernährung eine häufige Ursache für Diabetes Typ II (95 Prozent der Diabetiker) ist. Statt selbst frisch und zuckerarm zu kochen, bedienen sich viele Zeitgenossen zu häufig der zuckerreichen Fertiggerichte, was dem Verdauungssystem nicht gut tue. Sie erläuterte an Schaubildern, wie die Verstoffwechslung im Körper vor sich geht und wie Magen, Bauchspeicheldrüse, Därme und Nieren durch falsche Ernährung überstrapaziert werden, wie die Blutzuckerverarbeitung behindert wird und damit der Nährstoffetransport über die Blutgefäße zu den Körperzellen und den feinen Nervenenden beeinträchtigt wird.
Wenn dieser Mangel auftritt, ist auch eine gute Medikation schwierig. Dem, der an Diabetes erkrankt, drohen zudem vielgestaltige weitere Erkrankungen im Gehirn, an den Augen, an Herz und Nieren, an den Gefäßen sowie Gefühlsstörungen an Füßen und Händen. Und nicht selten kommt es im fortgeschrittenen Stadium zu Amputationen an den Extremitäten. Sie schloss mit der Bemerkung, dass „Ärzte keine Wunder bewirken können“ und dass man „dem Patienten die Verantwortung für seinen Körper zurückgeben muss“. Das bedeute „vernünftige Ernährung und viel Bewegung!“


Die beiden Projektkoordinatorinnen Daniela Volkmuth (GesundheitsregionPLUS Bäderland Bayerische Rhön) und Christine Leutbecher (LRA Rhön-Grabfeld) stellten das Projektkonzept nochmals vor, das ohne die schon stattgefundene Vorlaufphase jetzt zwei Jahre lang gefördert wird durch AOK und Landkreis, zum Beispiel durch eine Übungsleitervergütung. Man werde nach der ersten Fortbildung in Unterelsbach (21.10.2017) weitere Übungsleiter schulen (nächster Termin: 20. Januar 2018), weiter dafür werben, die Vereine beraten und am Ende die Auswertung vornehmen.


Die Ärzteschaft wurde aufgefordert, gefährdete Patienten auf das neue Angebot hinzuweisen, das die Vereine ab sofort als lockere wöchentliche Bewegungsprogramme anbieten werden, und zwar ohne jeden Leistungsdruck. Zur Teilnahme genügt legere Freizeitkleidung. Sie betonten, dass jeder mitmachen kann, egal ob Vereinsmitglied oder nicht; sportliche Vorerfahrungen seien nicht notwendig und die Teilnahme sei kostenlos. Das Bewegungsangebot soll auch die vielen passiven Vereinsmitglieder ansprechen. Sie empfehlen einen kostenfreien „Gesundheits-Check-Up“ beim Hausarzt. Die angefertigten Projekt-Flyer lagen zur Mitnahme bereit.

Die Angebote der Sportvereine mit Bewegungsgruppen finden Sie hier: >>>Bewegungsgruppen "...dem Diabetes davon laufen!"

Interessierte Vereine,Bürger und Angehörige von Gesundheitsberufen erhalten weitere Informationen bei Christina Leutbecher, Tel. 09771 94-246, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Daniela Volkmuth, Tel. 0971 7236-190, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Autor: Georg Will , Pressesprecher BLSV Kreis Rhön-Grabfeld

Foto: Tonya Schulz, textDesign