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Aktionswoche "Zu Hause daheim" in Rhön-Grabfeld

Die bayernweite Aktionswoche „Zu Hause daheim“ findet zum zweiten Mal vom 5. – 14. Mai 2017 statt. Sie dient als Plattform für Veranstaltungen, Vorträge, Filmvorführungen, Diskussionsrunden usw. rund um das Thema „Wohnen im Alter“. Im Landkreis Rhön-Grabfeld werden in diesem Zeitraum vier Veranstaltungen in den Allianzen angeboten. Bei Fragen steht Frau Veronika Enders, Landratsamt Rhön-Grabfeld, Tel.: 09771/94-308, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

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„Laufe aus gutem Grund“ - 1. Wollbacher Frauenlauf

„Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus“ so dürften die Verantwortlichen des RSV Wollbach derzeit denken, denn am Samstag, den 13. Mai 2017 richtet der Verein einen Frauenlauf zugunsten der Deutschen Multiple-Sklerose Gesellschaft (DMSG) aus. Nachdem einige RSV-Aktive schon jahrelang am renommierten „Pink-Lauf Bad Brückenau“ – dessen Erlös in die Brustkrebsforschung fließt -  teilnehmen, hat sich Michaela Greier, eine der RSV Vorsitzenden überlegt, ein ähnliches Laufprojekt zu starten. „Wir möchten auf die Krankheit MS aufmerksam machen und entsprechend das komplette Startgeld der DSMG zur Verfügung stellen. Daher hoffen wir auf zahlreiche Teilnehmerinnen“.  „Laufe aus gutem Grund“ heißt daher der aussagekräftige Slogan auf dem Flyer.

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"Rettung aus der Dose"

In einem Notfall zählt nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes jede Minute. Ist die Patientin / der Patient nicht ansprechbar und auch niemand anwesend, der Auskunft geben kann, verstreicht wertvolle Zeit für wichtige Informationen für die Helferinnen und Helfer: Welche Vorerkrankungen hat ein Patient? Gibt es besondere Unverträglichkeiten und wer ist zuerst zu benachrichtigen und kann Auskunft geben?

Die Idee, Helfern mit einer SOS-Dose schnellen Zugriff auf diese Informationen zu geben, stammt ursprünglich von LIONS aus Großbritannien und Irland. Über den Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe ist sie nach Hessen gekommen. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes des Lions Clubs Hanau Schloss Philippsruhe mit dem Seniorenbüro der Stadt Hanau wurde das Äußere verändert und an den deutschsprachigen Markt angepasst. Die Dose ist markenrechtlich geschützt, ist über den Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe beziehbar und wird seitdem mit zunehmendem Erfolg in ganz Hessen eingesetzt.

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Huml hat Kampagne zum Thema Depression gestartet – Bayerns Gesundheitsministerin: Wir brauchen mehr Aufmerksamkeit für psychische Erkrankungen

Quelle: Bayrisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege  

Kampagne ist Teil des Jahresschwerpunktthemas Psychische Gesundheit bei Erwachsenen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat am Montag eine Kampagne zum Thema Depressionen bei Erwachsenen gestartet. Ein wichtiges Ziel ist dabei, mehr Aufmerksamkeit für psychische Erkrankungen zu erreichen. Die Ministerin betonte in München: "Eine Depression ist behandelbar – aber es sollte möglichst frühzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Deshalb ist es wichtig, dass offen über diese Erkrankung gesprochen wird und Betroffene sich nicht ausgegrenzt fühlen."

Huml verwies darauf, dass die Zahl der diagnostizierten Depressionen zugenommen hat. In der bayerischen Bevölkerung im Alter von über 20 Jahren ist im Zeitraum von 2004 bis 2014 die Zahl der stationären Fälle aufgrund einer Depression um 70 Prozent auf fast 39.000 gestiegen. Bei den 45- bis unter 55-Jährigen haben sich die Fälle sogar auf rund 10.200 nahezu verdoppelt.

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Aufbau eines Hospiz- und Palliativnetzwerkes auf den Weg gebracht

Quelle: www.landkreis-badkissingen.de

Der Landkreis Bad Kissingen beteiligt sich am Aufbau eines Hospiz- und Palliativnetzwerkes.

Das künftige ambulante Versorgungsnetzwerk für schwerstkranke und pflegebedürftige Menschen umspannt den Landkreis Bad Kissingen sowie Stadt und Landkreis Schweinfurt.

Ziel des Netzwerkes ist es, schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen die notwendige Beratung und Betreuung anzubieten, um gut versorgt in der eigenen Häuslichkeit sterben zu können. Vor allem sollen Ehrenamtliche von Organisationsarbeit befreit und bei ihrer Arbeit entlastet werden. Gleichzeitig ist angedacht, landkreisübergreifend Schulungen anzubieten, die aufeinander abgestimmt sind.

„Hospiz- und Palliativversorgung nimmt leider eine immer größere Rolle ein. Dafür ist eine intensive Betreuung notwendig.“ sagte Landrat Bold bei der Unterzeichnung in Schweinfurt. „Die Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. Unsere Aufgabe ist es, das soweit es geht zu ermöglichen.“

Weitere Kooperationspartner sind der Hospizverein Schweinfurt e.V., der Hospizverein Bad Kissingen e.V. und der Bayerische Hospiz- und Palliativverband (BHPV).

Foto v. l. n. r.: Die Kooperationspartner bei der Unterzeichnung des Vertrages - Dr. Erich Rösch (BHPV), Landrat Florian Töpper (Schweinfurt), Landrat Thomas Bold (Bad Kissingen), OB Sebastian Remelé (Stadt Schweinfurt), Dr. Reinhard Höhn (Hospizverein Bad Kissingen), Dr. Johannes Mühler (Hospizverein Schweinfurt)

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